Sa, 31. Mai 2025 - 17:00

Start-Ziel-Sieg für dominanten Fabian Staudenmann

Fabian Staudenmann setzte sich zielstrebig durch. Der 25-Jährige Berner Eidgenosse gewann das Mittelländische Schwingfest nach 2021, 2023 und 2024 zum vierten Mal und feierte damit seinen insgesamt 16. Kranzfestsieg. Er lag bereits nach fünf Gängen mit 1,25 Punkten voraus. Den Ehrenplatz belegten Adrian Walther und Michael Moser.

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Fabian Staudenmann (oben) im Schlussgang gegen David Scheuner.

Fabian Staudenmann (oben) im Schlussgang gegen David Scheuner.

Fotograf: Foto: Barbara Loosli

Fabian Staudenmann feierte am Mittelländischen Schwingfest, das bei herrlichstem Wetter in Uetendorf durchgeführt wurde, einen Start-Ziel-Sieg und durfte Siegerrind «Reust’s Sam BELINDA» in Empfang nehmen. Den Schlussgang gewann er gegen den aufstrebenden David Scheuner, der den Vorzug gegenüber Nichtkranzer Reto Walther bekam, dem Bruder von Adrian.

Vierter Gang wegweisend, fünfter Gang vorentscheidend
Eine erste Vorentscheidung fiel im vierten Gang, bei dem sich Fabian Staudenmann mit einem letzten Aufreissen von Lars Zaugg eine Zehn sicherte, und Adrian Walther durch einen Gestellten mit Leandro Nägeli zurückgebunden wurde. Staudenmann konnte sich damit vom Feld absetzen, er war zu diesem Zeitpunkt der einzige Schwinger mit vier Siegen – morgens lagen schon Kilian von Weissenfluh, Dario Bühler und Curdin Orlik auf dem Rücken. Walther gewann zwar über Florian Gnägi, Hanspeter Luginbühl und Matthias Aeschbacher, musste aber anschliessend dem zähen Dominik Roth einen Gestellten zugestehen.

Besser erging es Walthers Bruder Reto (Jahrgang 2003), der sich für den Schlussgang aufdrängte und auch Kranzschwinger David Scheuner mit je vier Siegen und nur einem Gestellten. Den Schlussgang gegen Staudenmann, der abschliessend den zähen Patrick Gobeli bezwang, bestreiten durfte David Scheuner. Reto Walther musste sich im sechsten Gang dem heute wiederum stark schwingenden Michael Moser beugen, holte sich aber verdient den ersten Kranz.

Kranzglück – Kranzpech
Eidgenossen wie Matthias Aeschbacher, der gegen David Scheuner verlor, Severin Schwander mit verlorenen Gängen gegen Michael Moser und Jan Wittwer, Florian Gnägi, Kilian von Weissenfluh, Patrick Schenk und Michael Ledermann (verletzt ausgeschieden), Konrad Steffen, Philipp Roth oder auch Curdin Orlik taten sich anfangs schwer und warfen sich selbst früh aus der Entscheidung um den Tagessieg.

Adrian Walther, Orlik, Schwander, Gobeli, von Weissenfluh und ganz knapp noch Aeschbacher im letzten kranzberechtigten Rang konnten am Ende vor die Ehrendamen treten und sich den Kranz aufsetzen lassen.

Gäste und Neukranzer
Für die Gäste gab es heute keine Kränze. Neukranzer wurden folgende Schwinger: Marco Bernhard, Walther und Lukas Dällenbach.


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